AKTUELL: Epidemie nach Mud Day – Hindernislauf mit Folgen…

Fast 1000 Teilnehmer des sogenannten MUD DAY’s, einem Hindernislauf in der Nähe von Nizza, der am Samstag stattfand, klagten nach dem Lauf über Durchfall, Erbrechen, Magenkrämpfe oder Fieber.

Wahrscheinliche Ursache soll nach verschiedenen Pressemitteilungen der Schlamm sein, den viele Teilnehmer beim Durch-/Über- oder Unterqueren der Hindernisse wohl in mehr oder weniger großen Mengen zu sich genommen haben. Offensichtlich war dieser Schlamm mit Bakterien verseucht, die bei den warmen Witterungsbedingungen einen idealen Nährboden fanden. Die bakteriologischen Untersuchungsergebnisse über die genaue Natur der Epidemie stehen noch aus.

Der Mud Day wird in acht Städten Frankreichs und in Toledo (Spanien) organisiert und reiht sich ein die Kategorie, der auch in Deutschland immer beliebteren Hindernisläufe.

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Schlammrennen – Weck die Wildsau in dir!

Schlammrennen – Weck die Wildsau in dir!

Hindernisläufe

Nachdem die Hindernis-, Abenteuer-,  oder wie auch immer genannten Rennen auch in Deutschland immer beliebter werden, hier ein Beitrag dazu. Mir persönlich gefiele ja die Bezeichnung Wildschweinrennen, wobei ich natürlich niemandem zu nahe treten will.

Laufen allein genügt nicht

Unter dem Motto “Laufen ist nicht genug“ oder „Laufen allein ist uns zu wenig“ erfreuen sich diese Mischungen aus Laufen, paramilitärischem Einzelkämpfertraining und sich vor Freude in den (möglichst eiskalten) Schlamm schmeißen, immer größerer Beliebtheit.

Zum Beispiel hat sich bei einem dieser Rennen in meiner Region, dem Limousin, das Mitte September stattfand, die Teilnehmerzahl vervierfacht! Nahmen an dem Lauf „La Déjantée“2012 noch 500 Menschen teil, waren es 2013 schon deren 2000!

Höher, schwerer, extremer

Wie könnte es auch anders sein, überbieten sich die Veranstalter gegenseitig mit Superlativen – höher, schwerer, extremer. So findet an diesem Wochenende (2. November 2013) in der Auvergne bei Le Puy-en-Velay wieder solch ein Rennen statt (L’Auvergnate Extrême) und auf der Webseite heißt es dazu ganz bescheiden: Der schwerste Hindernislauf Europas (Niveau Rot)!

Neben zwölf Hindernissen, die für alle Teilnehmer zwingend vorgeschrieben sind, gibt es dort noch 12 zusätzliche Hindernisse, die auf freiwilliger Basis überwunden werden können. So steht zum Beispiel für die Freunde der Balance auch Slacklining auf dem Programm. Sicher ein Riesenspaß mit nassen Klamotten und zentimeterdicken Schlammkrusten an den Schuhen.

Der ein oder andere wird es schon gemerkt haben: ich selbst kann dieser Art von Läufen nicht viel abgewinnen. Mir ist das Laufen selbst genug und das wird auch so bleiben!

Bei Hindernisläufen kann es gar nicht genug Schlamm geben!

Bei Hindernisläufen kann es gar nicht genug Schlamm geben!

Hier natürlich trotzdem die Adressen der genannten Läufe:

http://auvergnate-extreme.fr

http://www.ladejantee.com/

Darüber hinaus gibt es in Frankreich natürlich noch eine weitere Anzahl von „Wilschweinrennen“. Wen das interessiert, einfach melden!

Welcher Trend kommt wohl als nächstes? Nacktrennen (dann aber bitte nur bei Minustemperaturen) oder Laufen durch Safariparks mit garantiert hungrigen Löwen? Seien wir gespannt!